SCHICKSAL  DER  SANCT-PETERSBOURG SIPPE  JEKIMOW

 

Der Stammvater der Petersbourg Sippe der Jekimows, A1, kam nach Sanct-Petersbourg aus Sibirien, will man einer Familienlegende Glauben schenken. 

In der ganzen Sippe war er der einzige authentische ethnische Russe, der seinen Namen allen seinen Nachkommen hinterließ. Die Herkunft seiner Ehefrau, A2, kann bezweifelt werden:

 

Obgleich sie orthodox gewesen sein sollte, lassen, nach ihrem Portrait zu urteilen, ihre Gesichtszüge den Verdacht aufkommen, dass sie irgendwie moldowenischen oder kaukasischen (georgischen) Ursprungs gewesen sein könnte.

Mit aller Wahrscheinlichkeit stammt A1 von freien Bauern ab, dennoch zeigt sein amtlicher Name Jekim Jekimowitsch Jekimow das typische Fehlen der Familiennamen-Tradition, wie es für russische Bauern vor dem Abschaffen der Leibeigenschaft 1861 üblich war: Jekimow Jekimow bedeutete offensichtlich Abstammung von seinem Vater Jekim, aber ein "vornehmes" Patronymikon Jekimowitschwurde wiederholt in Petersbourg hinzugefügt, als A1 dort seine Karriere machte. Ohne Zweifel wurde seine Ehefrau Paraskeve (Praskowia) Jakowlewna, A2, auf gleiche Weise vor ihrer Heirat Jakowleva (Tochter des Jakow) genannt.
Der Name Jekim ist theophorisch (‘Gott-tragend’) und geht zurück auf den kirchlich-orthodoxen Ioakim eine gräzisierte Form (die latinisierte Form ist Joachim) des hebräischen Jehojaqim ‘YHWH lasse ihn stehen!’.
A1 begann als Eilbote aber er endete als Verwalter auf einem Gut der Herzöge Gagarin. Dennoch gelang es ihm nicht, in die wohlhabende Mittelschicht aufzusteigen und er musste seine Söhne auf eine Schule für arme Kinder schicken. Um ein typischer echter Petersbourger zu werden, musste man Karriere im Staatsdienst machen sowie westlichen Lebensnormen folgen. In Sanct-Petersbourg meinte Verwestlichung die Heirat einer Person westlichen Ursprung (das waren Kurland, Polen, Deutschland, Schweden, Frankreich, England und andere westliche Länder, von denen etwa 60 % von etwa 20 % permanenten Bewohnern aus Sanct-Petersbourg stammten, die meisten von ihnen waren, zu Beginn des 19. Jhs., deutschsprachige Lutheraner). Dies war der Fall bei der 2. Jekimow-Generation in Sanct-Petersbourg
.


Beide Bedingungen, Staatsdienst und Heirat einer Person westlichen Ursprungs, erfüllte Wassili Jekimow (1832-1914?), A6, Sohn von A1. A6 heiratete eine Frau, Anna, A7, die von ihrer Mutter Anne Marie Schenken, A3, geborene Palmen, zusammen mit ihrer Schwester Julia aus Deutschland nach Sanct-Petersbourg gebracht worden war.
 

Aller Wahrscheinlichkeit nach stammten sie aus der Mittel- oder sogar aus der Unterschicht, der Ernährer der Familie (Paul Schenken) war schon vorher gestorben.

Der Prozess der Verwestlichung der Petersbourger Intellektuellen russischen Ursprungs kann durch das Schicksal der Schwester von A7 Julia veranschaulicht werden, die den bekannten russischen Schauspieler Chodotow (1878-1932; die Tochter dieser Heirat Anna Bagrikowa, sowie die Tochter der letzteren, Kira, werden in der Tabelle der Gesamten Genealogie unter EX, L4, aufgeführt – beide waren in späteren Epochen häufig Gäste bei der Familie von C4, Sohn von A6). Michael, AN, Bruder von A6, hatte sich nicht durch irgendeine leuchtende Karriere ausgezeichnet, was von seiner Tochter Aglaide, D6, erkannt wurde, welche ihren Vetter Michael, D5, heiratete, einen erfolgreichen Militäroffizier, wobei ihr diese merkwürdige Verbindung sehr gut zu bekommen schien. Solche Heiraten konnten keiner Tradition unter strengen orthodoxen Richtlinien genügen, daher mussten die Gründe, falls nicht nur Liebe, sehr ernsthafte sein. Auf jeden Fall kam eine Heirat mit einem/einer Halb-Deutschen, der/die nach westlichem Modus lebte, auch eine Art Verwestlichung gleich. Was Eugenia, D7, Schwester von D6, anbelangt, ihre Verwestlichung war die Heirat mit Jegore Zakrzewski, einem Militäroffizier polnischer Abstammung.

Wassili, A6 beendete seine erfolgreiche Karriere als Staatsrat und Abteilungsleiter der Bergbau-Abteilung des Ministeriums für Staatliche Besitztümer. 

Das war die Krönung des langen Weges, den er 1848 als Sekretärin der Abteilung für Kohle- und Salz-Bergbau begann, nachdem er eine Schule für arme Kinder der Kaiserlichen Philanthropischen Gesellschaft beendet hatte.
Die zweite Stufe seiner Karriere, den Titel eines Kollegiumsregistrators, erzielte er nur 1864.
Weitere ordentliche Etappen waren:
Rechnungsamtlicher – 1865,
Ober-Assistent des Abteilungsleiters – Ende 1865,
Gouvernementssekretär – 1867,
Träger des St. Stanislaus-Ordens 3. Grads – 1868,
Kollegiumssekretär und Orden von St. Anna 3. Grads – 1870,
Titularrat – 1874,
Kollegiumsassessor – 1876,
Ministerialetatsamtlicher – 1878,
Mission im Rechenamt des Ministerialdepartements – 1879,
Hofrat – 1881,
Provisorischer Abteilungsleiter – 1884,
Abteilungsleiter und Kollegiumsrat – 1885,
St. Stanislaus-Orden des 2. Grads – 1886,
Staatsrat – 1890,
pensioniert mit 600 Rubel im Jahr – 1892.

Obgleich er eine ausgezeichnete Karriere gemacht hatte und Träger der besagten Orden war sowie auch des französischen Commandorkreuzes der Ehrenlegion und des Monte-Negro Daniel-Ordens 3. Grades, war er nicht als Grundbesitzer registriert. Daher erhebt sich die Frage bezüglich der Herkunft des Familienbesitzes in Gorodischtsche bei Luga im Gebiet Nowgorod (Bahnstation Utorgosch), welcher seiner Tochter Olga, C6 (geboren 1863), gehörte, die zusammen mit ihren beiden Söhnen und ihrer Tochter permanente Einwohnerin von Gorodischche war. Entsprechend der Persönlichen Akte von A6, wohnte Olga und ihre Kinder mit ihm zusammen wegen der schweren Krankheit ihres Ehemanns. Da ein von ihren Söhnen gesagt wurde, er sei schwach im Kopf, war ihr Ehemann, der Händler Oparin wahrscheinlich seinerseits Patient irgendeiner psychiatrischen Anstalt über viele Jahre hinweg, aber Olgas Eltern stellten ihr Erbe unter den Schutz aller Verwandten. 

Dennoch sind andere einleuchtende Vermutungen nicht auszuschließen. Als Feodore, D8, der älteste Sohn von A6 und A7, eine georgische Prinzessin Nino Eristavi, DX, heiratete, holte er sie nach Gorodischche. Da in Sanct-Petersbourg ohne Zweifel eine bequeme Wohnung zu seiner Verfügung stand, was konnte der Grund gewesen sein, seine junge Frau irgend woanders hin zu bringen, wenn dieser Ort nicht ihr eigener Besitz war? Es scheint plausibel, dass das Gut als Mitgift entweder vom Vater der DX, dem Dichter Prinzen Rapiel Eristavi, B8, oder sogar vom Onkel der DX, dem Generalleutnant Prinzen Kiaso Eristavi, dem Vorgesetzten Feodores, gekauft worden sein kann, der den letzteren mit aller Wahrscheinlichkeit bei DX eingeführt hatte, und der sicher reicher war als sein Dichtercousin. Da Kiaso Eristavi seinerseits kein großer Millionär war, war das Gut nicht in irgendeiner Weise großartig.
A6 war der erste und, zusammen mit seiner Ehefrau, der letzte, die in ihrer Familienkapelle dort begraben wurden. Nach 1917 wurde die Kapelle durch Bauern ausgeraubt, und die Gebeine von A6 und A7 wurden zerstreut, um den Dorfhunden zum Fund zu dienen.

Es ist seltsam, dass A6 nicht im ‘Ganz Petersbourg‘ von 1896, 1900, 1902 und anderen Jahrgängen der Jahrhundertwende zu finden ist, wenn A6 "nach Petersbourg, 1. Kasan-Teil, verordnet" war, laut seiner persönlichen Akte. Seine Adresse wird mit Bolschaja Konjuschennaja, 5-14 in dieser Akte angegeben. Diese Adresse muss überprüft werden, indem man die Verwaltungs-Abteilung von Sanct-Petersbourg vor Beginn des 20. Jhs. analysiert. Zumindest anfangs des 19. Jhs. wurden die Gebäude in anderer Weise nummeriert, als ihre Postadresse (entsprechend einer Straße) lautete. Jedenfalls "war" A6 von der Sanct-Petersbourger Polizei Abteilung "vorgeschrieben", d.h. die Nummerierung kann etwas Verwaltungspolizei-Abteilung, aber keinerlei Postadressen in Straßen widerspiegeln. Die Wohnung "14" entspricht offensichtlich C4s späterer: Bolschaja Konjuschennaja str. 2. Andererseits wird die Adresse von A4's Sohn Konstantin an 2 Orten in den gleichen Jahren 1908 und 1911 im ‘Ganz Petersbourg’ ausgewiesen: Katharinen-Kanal 5 und Bolschaja Konjuschennaja Str. 2. Beide Wohnungen gehörten (oder waren gemietet von) der Hofstall-Abteilung. Andererseits dirigierte A6 seine Söhne zum Studium an die Nikolaus Kavallerie-Schule. Dieses gestattet die Vermutung, dass A6 bereits Kontakte mit der Hofstall-Abteilung gehabt hatte, ehe sein Sohn, C4, dorthin bestimmt wurde. Im Falle dass er Untermieter  der Stallabteilung auf der Bolschaja Konjuschennaja Str. 2 war, befreite ihn dieses vermutlich von der Verpflichtung, seine Adresse im ‘Ganz Petersbourg’ zu deklarieren. Erst etwa gegen 1908 wird sein Sohn, C4, der noch Katharinen-Kanal 5 wohnt, der Hauptmieter der Wohnung Nr. 14 seines Vaters, aber C4 mietet auch seine 1. Wohnung in der Bolschaja Konjuschennaja Str. 2 (nicht Nr. 14 im 1. Obergeschoss!). Anscheinend zieht er aus der schlechteren Wohnung, Katharinen-Kanal, in die Wohnung Nr. 14 erst nach dem Tod seines Vaters um. Was die zweite ("erste") Wohnung im Erdgeschoss des gleichen Gebäudes in der Bolschaja Konjuschennaja Str., anbelangt, so gab er diese sicher nach der Februar-Revolution 1917 auf. Wenn diese Vermutungen richtig sind, dann muss die Adresse Bolschaja Konjuschennaja Str. 2, Wohnung 14 als die unikale Adresse der Jekimow-Sippe seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts angesehen werden.

Wassili, A6, und Anna, A7, hatten 5 Söhne und 4 Töchter

Von den 9 Kindern von A6 und A7 wurden alle 5 Söhne Militäroffiziere in Dragonerregimenten, den ältesten Feodore aber fand die Revolution von 1917 im Range des Obersten des Generalstabs.
Einige Legenden, die von A6 und A7 erzählen, überlebten. Es scheint, A6, wurde dazu ausersehen, die populäre russische Übersetzung der Studentenhymne 'Gaudeamus igitur' zu zitieren, nämlich die Verse Wremja ljotsja tak, kak retschka, Den ' prochodit tak, kak tschas, Tschelovek gorit, kak swetschka, Dunul weter – on pogas ("Die Zeit strömt dahin wie ein Fluss, der Tag verrinnt wie eine Stunde, ein Mann brennt wie eine Kerze, erlischt mit dem Hauch des Windes"). C4 gab vor, dass dieses A6's eigene Verse wären. Dennoch sind andere Verse von verschiedenen Quellen bekannt, aber der Text von 'Gaudeamus Igitur', künstlich an den Universitäten verbreitet, war Ende des 19. Jhs. in verschiedenen russischen Versionen populär, die nichts zu tun haben mit der westlichen Studententradition (vgl. über Konstantin.3
Klosse).
Das Thema der brennenden Kerze, das A6 auf seltsame Weise faszinierte, enthüllt einen schrecklichen Bezug zu A7. Über A7 wird berichtet, dass sie anscheinend in Gorodischtsche starb, während ihr Ehemann, A6, sich in Sanct-Petersbourg befand. Jene Nacht träumte er, sie würde einen hübschen, flachen Kerzenhalter mit einer brennenden Kerze halten, und zu ihm sagen: "Diebe wollten in unser Haus einbrechen, aber ich warf sie hinaus". Es schien, dass in jener Nacht tatsächlich Diebe in das Haus einbrachen, aber als sie die Leiche sahen, erschraken sie und flohen. Diese Geschichte erzählte C4, aber H7 sagte (viele Jahre später), dass sie sich auf eine Magd und nicht auf A7 beziehe.Jedenfalls war es A6, der diesen Traum träumte. Der kleine flache Kerzenhalter aus Bronze mit einem künstlerischen Handgriff und einer bunt verkrusteten Emailleverzierung befindet sich jetzt bei der Familie von Q3. Der Kerzenhalter fiel auf H7's Anteil von Tamara, S8, der Tochter seiner Cousine Nina, L1, welche die Tochter der Prinzessin Nino, DX, war. Es war S8, die die Identität des besagten Kerzenhalters bezeugte und dass A6 diesen Traum gehabt hatte. Da deshalb der Kerzenhalter in Gorodischtsche war und später – bei einer Enkelin der Prinzessin, und der Charakter des Kerzenhalters orientalisch ist, kann man folgern, dass er ein Stück aus dem Besitz der Prinzessin Nino war, mitgebracht von ihrem Landgut, wo sie geboren wurde, beiKistauri als Andenken an ihre Kindheit. Die Verbindung zwischen dem Kerzenhalter und der schrecklichen Geschichte könnte entstanden sein als Resultat von brennenden Gewissensbissen von A7, die sich ihrer grausamen Behandlung gegenüber ihrer Schwiegertochter erinnerte. Er scheint in hohem Maße denkbar zu sein, dass solche Gewissensbisse eine reale Prophezeiung heraufbeschwören können: es war eine BRENNENDE KERZE zurückgelassen auf dem Dachboden des Gutshauses von Gorodischtsche einige Jahre später, die eine Feuersbrunst und das Niederbrennen des gesamten Hauses verursachte.
Von A6 wurde erzählt, dass er in seinen letzten Jahren gerne Süßigkeiten genoss. Außerdem erklärte sein Sohn Konstantin, C4, von irgendeinem Familiengespenst, einer "weißen Frau;, die anscheinend seine Vorfahren A6 und A1 vor deren Tod heimsuchte. Keine "weiße Frau" erschien 1959 vor dem Tod von C4 selbst. Dagegen gab es wirklich eine Vielzahl "weißer Frauen" in einem Krankenhaus, wo sein Sohn i7 1992 starb
.

Söhne von A6 und von A7

Wie erwähnt, wurden alle 5 Söhne von A6 und A7 A6 und A7 Kavallerieoffiziere. Es scheint, dass während einer Zeitperiode sie alle der 5. Kavalleriedivision angehörten, meistens eingesetzt, um die westliche Grenze des Reiches zu schützen. Leider bedeutete dieses auch Kontrolle auszuüben über Länder, die durch Russland im 18. Jh. eingenommen worden waren Das 13. Kargopol Dragonerregiment, in dem der jüngste Bruder Koka Jekimow, C4, diente, war eine der stärksten Besatzungs-Einheiten in Polen. Es tauchte in Konin nämlich auf als Resultat der unterdrückten Revolte von 1863. Dennoch kann man nicht Leute beschuldigen, die redlich ihre Pflichten erfüllten. Die, die Petersbourger waren, waren Europäer. Sie hatten empfindliche Seelen und edle Herzen. Im geeigneten Moment traten Kämpfer für die Befreiung und Unabhängigkeit versklavter Völker daraus hervor. Eine dieser Persönlichkeiten war der berühmte Held von Finnland und sein künftiger Präsident Karl Gustaf Mannerheim.  

Koka, Wassili, Michael und Feodore Jekimow in Skierniewice, 1898.

Der älteste der Brüder, Feodore Jekimow (1860), D8, mache die beste Karriere: er trat dem Jahr 1917 als pensionierter Oberst des Generalstabs. 

Feodore in der "ersten" Wohnung Bolschaja Konjuschennaja. Im Spiegel: sein Vater A6.

Seine erste Ehefrau war Nino Eristavi, DX, Tochter eines georgischen Dichters Prinzen Rapiel Eristavi, B8. 

Auf dieser Basis versuchte D8 einen Titel, "Prinz Eristow-Jekimow" zu erwerben - Prinz Eristow, d.h. Georg (Giorgi, Kiaso) Eristavi, B8's Vetter, war Ende des 19. Jhs. Generalleutnant, Kommander der 5. Kavallerie-Division. Mit aller Wahrscheinlichkeit war dieses der Grund von D8's Beziehung zu Georgien wie auch zu seiner erfolgreichen Karriere. D8 nahm seine Ehefrau DX mit in das feuchte nördliche Gorodischtsche, wo sie von der einfachen bejahrten Deutschen A7 verspottet wurde, die die unglückliche georgische Prinzessin, ihre Schwiegertochter, auf derartige Weise schlecht behandelte. Als Folge wurde DX krank und starb an Tuberkulose im Haus ihres Vaters in Kistauri, Kachetia, 1889.
Aus dieser ertsen Heirat hatte D8 eine Tochter Nina, L1. 

Nina in Gorodischtsche 1901. Im Spiegel: ihr Onkel Koka, der einen Schnappschuss macht.

C4 und C5 nannten ihr zweites Kind sogar Nina (leider starb das Kind im gleichen Jahr 1905). L1 heiratete einen Militäroffizier Nikolaus Pjatnitzki, LX, mit dem sie eine Tochter Tamara, hatte, S8. Nach 1917 heiratete L1 einen Rote-Armee-Offizier, Ilia Godlewski, L2.

            

L1 starb 1943, als sie erfuhr, dass ihr und Ilias junger Sohn Donat, S9, in einer Kriegsaktion gefallen war. L1s und LXs Tochter Tamara Pjatnitzkaja, S8 (verheiratete Romanow) – konkurrierte mit ihrer Mutter bezüglich Schönheit, aber sie ähnelte einer Georgierin sogar viel mehr als ihre Mutter, DX, Tochter eines Georgiers. In den zwanziger Jahren wurde sie sogar eine Filmschauspielerin (im Film "Dekabristen" von welchem alle Kopien während des Zweiten Weltkrieges verdarben).

Tamara Pjatnitzkaja und ihre Mutter Nina Godlewska.

S8 träumte ihr ganzes Leben lang von Georgien und es gelang ihr, Kistauri, das Haus ihres Urgroßvaters, des Dichters Rapiel Eristavi, B8 und ihrer Großmutter Nino, DX, seiner Tochter, vor dem Zweiten Weltkrieg zu besuchen. Sie erwarb vor dem Krieg auch Freunde in Tiflis. In ihren letzten Jahren nahm sie Kontakte mit Georgien, Q3 halber, wieder auf, der Tiflis und Kistauri besucht hatte. S8 starb verarmt an Lungenkrebs unter der Flurtreppe in einem von Leningrads Krankenhäusern (es gab kein freies Bett auf irgendeiner Station), am 25. August 1981. Das Leben ihres Bruders Donat Godlewski, S9, war kurz. 

Donat als Kind in Kleidern eines georgischen Kriegers.

Seit seiner Kindheit träumte S9 von einer militärischen Karriere. Er war Kadett auf einer Militärischschule für Panzerausbildung, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Er schloss sich der Armee als Leutnant an, wurde jedoch 1943 während einer Panzeraktion bei Kursk durch den Splitter eines Geschosses getötet (er hatte sich gerade für einem Moment aus der Falltür heraus gezeigt). 

Donat (2. von links) mit seinen Kadettenkameraden.

Sein Vater L2 war Jude. Dennoch wählte S9 die Sippe seines Urgroßvaters Rapiel Eristavi, B8: ähnlich zu S8 romantisierte er Georgien und betrachtete sich selbst als Georgier.

Nach dem Tod von Nino, DX, heiratete Feodore Jekimow, D8, erneut. Seine zweite Ehefrau Else, D9, war eine Deutsche.

Im Gegensatz zu A7 stammte sie sicherlich zumindest aus der Mittelschicht und hatte noch Verwandte in Deutschland. In den Zwanziger Jahren gelang es ihr von der Sowjetunion nach Deutschland zu fliehen, wobei sie ihren und D8's Sohn Georg (Goga), L3, mit dorthin nahm

Feodore mit seinem Sohn Goga nach 1917.

Man erzählte, L3 sei als Ingenieur bei den Messerschmittwerken in Deutschland beschäftigt gewesen, wenngleich keine diesbezüglichen Spuren gefunden wurden.

Die dritte Ehefrau von D8 Jekaterina, E1, war eine ethnische Russin. 

Dies war bereits während der sowjetische Zeit. D8 und E1 hatten keine Kinder. Während D8 kurz vor dem Krieg gestorben war, überlebte ihn E1 um ungefähr 20 Jahre, aber sie blieb für die anderen Repräsentanten der Sippe eine Fremde.

D8 entging den bolschewikischen Repressionen zweier glücklicher Umstände wegen: 1) er war 1917 Reservist, 2), er hatte einen vorangekommenen "roten" Bruder D5.
D8 war ein guter Amateur-Maler. Einige Bilder von ihm, zwei davon sind Ölgemälde von der Krim, ca. 28 x 33 cm, wurden von der Familie Q3s in Kaunas aufbewahrt. Diese Bilder sind Erbe von S8.

                  

                                                                                           

                                                                                                           Kokorews Gut in Machalatka

 

Michael Jekimow (1865-1941?), D5, machte eine leuchtende militärische Karriere und war bekannt als Gewinner vieler Preise, einschließlich Kaiserspreise bei Pferderennen. 

Er war Liebling der Frauen – bei einer Romanze mit der Ballerina Matyùda Krzesiñska musste sogar sein Vater eingreifen und ihn aus einem gefährlichen Konkurrenzkampf mit Thronfolger Nikolaus Gottorp Romanow heraushelfen (indem er bat, ihn von Sanct-Petersbourg weg zu versetzen). Seine gewagten Scherze enthüllen seine lebenslustige und abenteuerliche Natur. Einmal, als D5 und sein jüngerer Bruder Koka, C4, auf einen Zug am Bahnhof warteten, tauchte dort ein Militär-General auf, der anfing, C4 zu kritisieren, weil er nicht den Stehkragen des Mantels zugeknöpft hatte (dies könnte sich 1903 zugetragen haben, als C4 ein Kadett der Kavallerie-Schule des Kaisers Nikolaus war). Koka wurde abwechselnd rot und blass, und schlotterte natürlich. Als ihr Zug abfuhr, drehte Michael dem General eine lange Nase durch das Fenster, der auf der Plattform geblieben war. D5 kam 1917 an die deutsche Front als Oberst-Leutnant (Rittmeister), Kommandant des 38sten Wladimir Dragonerregiments

Zusammen mit seinem Sohn K6 schloss er sich den Bolschewiken an und begann seinen Dienst in der Roten Armee. Während des folgenden Bürgerkrieges wurde er Inspektor des Kasan Kavallerie-Bezirks. Zu dieser Zeit musste sich auch seine Frau Aglaide, D6, in Kasan befinden (wie von einer Weihnachtskarte ersichtlich, die sie Ende 1910 an Familie Henkel in Konin geschickt hatten, D5 diente auf irgendeine Weise in Kasan auch schon vor 1914).

Gorja in Kindheit.

Zur selben Zeit war ihr Sohn Georg (Gorja), K6, Kommandant einer Kavalleriedivision auf der Krim. Er wurde 1920 bei Perekop getötet, in der Schlacht gegen die Weißgardisten General Wrangels. Seine sterblichen Überreste wurden zu seinem Vater nach Kasan überführt. Es war während eines Balls, als D5 hinausgerufen wurde, um vom Tod seines einzigen Sohns zu erfahren. Er wurde ohnmächtig. K6 wurde in Kasan begraben.

Es ist paradox, dass K6 zur Zerstörung von Sanct-Petersbourg beitrug durch seine Teilnahme am Kampf gegen General Wrangel, den Ideologen von kaiserlichem Sanct-Petersbourg. Peter Baron von Wrangel (1878-1928) war ein echter Petersbourger und einer jener seltenen Repräsentanten der Elite, für die Sanct-Petersbourg keine russische Hauptstadt war, sondern eine westliche Metropole über Russland. Das Reich selbst war nicht russisch, sondern petersbourgisch. Russland war lediglich eine ökonomische Ergänzung von Sanct-Petersbourg. Dieses waren wirkliche Ideen, die von Wrangel gegen das aufständische Russland verteidigte, nur eine fremde Rasse, sondern keine alternative politische Kraft (wie die Bolschewiken schienen). Es ist klar, dass die Repräsentanten der Sippe Jekimow nicht zu solch einem Grad verwestlicht waren, um diese Ideen zu verstehen und anzunehmen. Oder war die letzte Entscheidung von D5, 1941 in Paulowsk zu bleiben (siehe weiter unten), als Buße für seinen Dienst in der Bolschewiken-Armee?
Nach dem Bürgerkrieg ging D5 in Pension (dies bewahrte ihn von Stalins Repressalien der dreißiger Jahre) und die bolschewistischen Behörden boten ihm an, für sich und seine Familie ein x-beliebiges Landhaus, welches immer er sich nur wünschte, zu wählen. D5 wählte die ehemalige Balaschow-Villa in Paulowsk, einem kaiserlichen Residenzvorort von Sanct-Petersbourg, in einem kleinen privaten Park gelegen, der zur Villa gehörte, gegenüber der BIP ('Kaiser Paul I Bastion')-Festung. Er verlegte dorthin seinen Wohnsitz zusammen mit seiner Ehefrau Aglaide, D6, und seinen Töchter Vera, K7 und Galina (Gulla), K8. 

Aglaide vor 1917.

 

Vera vor der Balaschow-Villa in Paulowsk.

Die Liebe zu Paulowsk reichte zurück bis seinem Vater A6, der gelegentlich im Sommer dort "Datchas" mietete (zumindest einmal, zusammen mit seinem Sohn C4 in der Ortschaft Nowaja Wesj). Später verbrachten andere Verwandte, wie auch viele Familien und die Frauen der Militärdienstleute, ihre Sommer in Paulowsk. Paulowsk war auch ein Ort kreativer Tätigkeit von David Visconti, einem Architekten, dem Schöpfer der Visconti-Brücke im Park, sowie von seinem Bruder Carlo Domenico Visconti, auf dessen Urheberschaft das Mausolemdort zurückgeht. David war Urgroßvater von Eugeny Visconti, C7, Vize-Direktor der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten im Ministerium der Außenpolitik und Ehemann von D5s Schwester Maria, C6 (siehe Visconti).

D5 mit seinem Bruder Koka (links) und der Tochter (rechts) 
im Salon der Villa (1. Stock), 1937
.


D5 und D6 hatte auch eine Tochter Maria, K5, das zweite Kind nach Gorja K6, außerdem noch die Töchter Vera, K7 und Gulla, K8. Leider starb Maria in der Kindheit, nachdem sie eine ganze Flasche starke Medizin getrunken hatte, die versehentlich an einem ungeeigneten Platz zurückgelassen worden war.

Nachdem die Familie nach Paulowsk umgezogen war, starb Gulla, K8, an Tuberkulose. Sie hinterließ einen Sohn Leonid (Lodja) Poznianski, S6, einen künftigen Cellisten, der weiterhin von seiner Tante Vera, K7 großgezogen wurde

Kurz nach dem Krieg starb Vera selbst an Tuberkulose. Da damals weder D5 noch seine Frau D6 mehr existierten, ist das weitere Schicksal von Leonid unbekannt.
Als der zweite Weltkrieg ausbrach, floh K7 zusammen mit Leonid in die Stadt, aber D5 und D6 blieben in Paulowsk,
das bald von nazideutschen Truppen besetzt wurde. Das Schicksal von D5 und D6
ist unklar. Den Berichten nach schien das Hauptquartier der italienischen Himmelblau-Division in ihrem Haus einquartiert worden zu sein, aber jüngere Publikationen zeigen, dass der Divisions-Stab in einer anderen Villa einquartiert worden war. Da D5 nicht evakuiert werden wollte und Halbdeutscher war, ist nicht auszuschließen, dass er vorsätzlich in Paulowsk blieb, als die Deutschen sich näherten, und sich mit ihnen zu verständigen hoffte. Jedenfalls war der russische Bolschewismus, den er bereits verstanden und innerlich zurückgewiesen hatte, fremd für ihn, sogar in kultureller und ethnischer Hinsicht. Möglicherweise war dieses seine Buße für seinen Dienst in der Roten Armee. Dennoch könnten D5 und D6 genauso gut von den Nazis oder von N.K.V.D.-Agenten getötet worden sein. Es ist auch wahrscheinlich, dass er und seine Frau in den Westen flohen, nachdem die Nazi-Armee den Rückzug angetreten hatte, aber sie ihren Verwandten nach dem Krieg kein Zeichen geben konnten, weil sie gut wussten, was das für diese bedeuten konnte unter der blutigen kommunistischen Diktatur.

Von drei weiteren Söhnen Wassilis, A6 und Annas, A7, Jekimow, d.h. Alexis, D4, Wassili, C8, und Konstantin, C4, ging Alexis, D4, zur Weißen Garde, so dass von seinem Schicksal nur der Name seines Sohns Alexis und der seiner Frau Lydia bekannt sind. 

Was Wassili, C8, anbelangt, er hielt sich an die Tradition von Sanct-Petersbourg und heiratete die Petersbourg-Deutsche Olga Ferdinandowna (Mädchenname unbekannt), C9

Er trat den Bolschewiken nicht bei und blieb sogar einige Zeit bei den "Weißen". Daher war das Schicksal seiner Familie in den Sowjet-Zeiten nicht einfach. Von seinen Kindern Feodore, J6, und Anna, J5, wurde der Sohn ein Ringkampfsportler und gewann Preise. Er starb in den Sechzigern, während seine Tochter Anna, RX, irgendeinen Ratschabli heiratete, ihr Schicksal ist unbekannt.

Konstantin Jekimow (Koka, 1873-1959), C4, der jüngste Sohn von A6, meldete sich am 21sten Februar 1892 freiwillig beim Militärdienst als Kornett, doch beendete er die Kaiser Nikolaus Kavallerie-Schule 1903. 

Dies war das letzte Jahr, in dem der zukünftige Held von Finnland Karl Gustaf E.Mannerheim an derselben Schule studierte

Es ist interessant, dass sich der Weg von C4 dicht hinter dem von C.G. Mannerheim entwickelte – nach 1903 lag dies vermutlich an der Protektion dieses großen Schulkameraden. 1892 begann C4 seine Karriere im 13. Kargopol Dragonerregiment der 5. Kavallerie-Division, die auf der Westgrenze des Reiches ihren Standort hatte. 

Koka Jekimow auf Gravelota
nachdem er den Preis der 5. Kavallerie-Division gewonnen hatte
.

Zu jener Zeit hatte C. Mannerheim dort gerade ein Jahr früher, 1891, seinen Dienst als "schwarzer Dragoner" beendet. Das 13. Regiment war in Konin, Polen, seit dem Aufstand von 1863 einquartiert: 

In Konin lernte C4 die Familie des lutherischen Pastors Karl Henkel (1841-1915), A8: seine Frau Martha, A9, die Töchter Maria Sophie (Duchna, 1878-1962), F3, Martha Julia (Bibi, 1882-1965), C5, Magdalene (Niunja, 1888-1980), E2, und die Söhne Karol (Bucynty, 1885-1974), E4, und Alexander, E6 (siehe unter Henkel). Drei dieser fünf Kinder kamen später nach Sanct-Petersbourg: E4 als Student, jedoch C5 als Ehefrau von C4, während F3 ihrer Schwester folgte und später Konstantin.3 Klosse, F2, Violinist am Sanct-Petersbourger Marientheater, heiratete (siehe unter Klosse).

Was C. Mannerheim anbelangt, bereits Offizier der kaiserlichen Garde, so wurde er 1897 bis 1904 zum Assistenten des Leiters der Hofstall-Abteilung ernannt. Es war im Jahr 1904, als C4, der seinen Dienst in Sanct-Petersbourg seit 1901 fortgesetzt hatte, zum Dienst in die Hofstall-Abteilung berufen wurde. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es D8 war, der C. Mannerheim an des letzteren Schulkameraden und Gefährten von der "Schwarzen Dragoner"-Zeit erinnerte.  Der Grund der Versetzung vom Felddienst war ein nervöses Armleiden. 1904 schreibt C4s Ehefrau Martha, C5, ihrer Mutter A9 in Konin, dass die Krankheit anscheinend eine Fehldiagnose gewesen sei. Dennoch litt C4 tatsächlich im Alter unter der Handfinger-Kontraktion. Seit 1904 beginnt ein fantastisches Leben von C4. Er kam in den Genuss ausgezeichneter Wohnungen in Sanct-Petersbourg: Katharinenkanal 5 (laut Adressbuch ‘Ganz Petersbourg‘ 1908, 1910) und (Bolshaja) Konjuschennaja Str. 2 in der Nähe der Hofstall-Abteilung (gleiches Adressbuch von 1908, 1911). Als Offizier verantwortlich für die Vorbereitung der kaiserlichen Kutschen und Wagen, genoss er Dienstwohnungen auch in den Vororten im militärischen Lager von Duderhof und in den Kaisersresidenzen in Zarskoe Selo und Peterhof. Eine Episode zeigt, dass C4 der Familie des Kaisers namentlich bekannt war. Obgleich er ein erstklassiger Reiter war, "gelang" es ihm einmal, vor den Fenstern des Katharinenpalais in Zarskoe in Gegenwart der Kaiserin vom Pferd zu stürzen. Dieser "Fall" ergab die glückliche Gelegenheit, die Worte Ihrer Majestät Alix zu hören: "Herr Jekimow, ich hoffe, dass Sie sich nicht verletzt haben?" (dieses scheint ein Zeichen von Demokratisierung gewesen zu sein; ein Militäroffizier im Dienst riskierte zu Zeiten Nikolaus I in einem ähnlichen Fall seine Stellung zu verlieren). Die Wohnungen von C4 waren Treffpunkte für alle Verwandten, aber die letzte Wohnung, Konjuschennaja Str. 2 (nur zur Hälfte von ihm, C5, und den Familien von i7, H9 belegt) blieb traditionell weiterhin ein ähnlich attraktiver Treffpunktsort für alle Übrigen bis zu seinem Tod 1959 und sogar noch später. Es scheint im Jahr 1917 gewesen zu sein, als nach der Februarrevolution C4 in seine letzte Wohnung 14 in die Konjuschennaja Str. 2 umzog. Jetzt, 2003, ist am Eingang dieser Wohnung das Türschild mit seinem Namen noch immer erhalten.
Seine in hohem Grade privilegierte Position ermöglichte C4, sich der Mobilmachung für die Front, 1914, zu entziehen: es scheint in hohem Maße unglaublich, dass sein Militärdienst 1914 unterbrochen, und er als Ausbilder für die Reitsektion der Stall-Abteilung bis 23sten April 1920 engagiert worden sein soll, wie er in seinem Gesuch bei den sowjetischen Behörden schrieb, in der Hoffnung, 1954 eine Pension bewilligt zu bekommen. Allein durch ununterbrochenen Militärdienst bei Hofe konnte sich ein gesunder 41 Jahre alter Mann der Mobilisierung 1914 entziehen. Es war allein dem Umstand, dass er sogar im Oktober 1917 im Militärdienst war, zu verdanken, dass seine Kandidatur von den Soldaten vorgeschlagen wurde, den Kommandantenposten des Winterpalaiss zu bekleiden. Dieses konnte nur von seinen Soldaten, nicht von irgendeinem Zivilausbilder der Reitsektion vorgeschlagen werden. Die Stall-Abteilung war zu dieser Zeit noch dem Winterpalais unterstellt. Zum Glück für ihn und seine Familie gab er dieser Versuchung nicht nach und hatte genügend Klughei "bescheiden" diese Ehre zurückzuweisen. Es ist zutreffend, dass C4 nach 1917 bis 23sten April 1920 Ausbilder der Reitsektion von der Stall-Abteilung war, als diese zu einem Reserve-Stall- und Autostandort umorganisiert wurde. 1922-1923 war er Ausbilder beim Stab der Reithochschule der Roten Armee. Später bis 1930 gelang es ihm, einen temporären Job als Reitausbilder für verschiedene Militärschulen und Kurse zu finden (1930 war er sogar Kommandant einer Untereinheit der 20sten Gewehr-Division) aber anschließend wurde er arbeitslos und erhielt keine Pension bis zu seinem Tod 1959.
Die Großherzigkeit seiner Einstellung zeigte sich, als er sich nicht scheute, den Mann seiner Schwester, Eugen Visconti, C7, zu besuchen, als letzterer zu Beginn der zwanziger Jahre für kurze Zeit von den Tschekisten arretiert und im Konzentrationslager auf der Solowki Insel eingesperrt worden war. Für sein gutes Herz wurde C4 von den einfachen Soldaten geliebt und dieses half ihm auch, den bolschewikischen Repressionen zu entgehen.
Arbeitslos geworden, verdiente C4 sich Geld, indem er hölzernes Spielzeug für Kinder anfertigte und dieses auf dem Markt verkaufte. Die Fotographie war seit 1900 seine Liebhaberei, aber er trat sie in den Zwanziger Jahren an seinen ältesten Sohn Wassili, i7, ab. Die meisten alten Fotos hier im Text produzierte C4, aber i7 bewahrte sie auf. C4 züchtete auch dekorative Vögel und unterhielt Beziehungen zu Züchtern von Aquariumfischen. Manchmal half dies auch, ein paar Groschen einzubringen

Martha Jekimowa, C5, wurde zum Haupt-Brotverdiener, indem sie vor dem Krieg als Maschinenschreiberin und nach dem Krieg als Saalwache im Staatsmuseum 'Ermitage' arbeitete (vgl. weiter unter. Henkel).

Koka, C4, und Martha, C5, Jekimow hatten 4 Kinder: Wassili, i7, Nina, Wladimir (Lodja), H9, und Konstantin (Kotja), H7. Bezüglich deren Schicksal vgl. die weiteren Nachkommen von C4 und C5.

Einige der wichtigsten Freunde von C4 und C5 sollten hier erwähnt werden. Drei von ihnen waren C4s Offizierskameraden: Die Dragoner Hasenkampf, HX, und Bolin, H3, sowie Karschawin, HG, aus der neueren Dienstperiode an der kaiserlichen Stall-Abteilung. Der Vierte war ein hervorragender litauischer Maler Antanas Þmuidzinavièius (1876-1966). Das Foto von Bolin wurde identifiziert dank der Beschriftung des kleinen i7 darauf. Bolin war einer der häufigsten Gäste in der Konjuschennaja Str., auch nach 1917. Was Hasenkampf, HX, betrifft, so war er gleichzeitig ein (Kartenspiel-?) Freund von Konstantin.3 Klosse, F2. Er stellte die Schwester von C4s Frau, Maria Henkel, F3, dem alleinstehenden F2 vor und initiierte so ihre Heirat und alle Folgebeziehungen zwischen der Sippe Jekimow und Klosse. HX ist einer der drei übrigen Kameraden von C4 und H3 auf deren gemeinsamen Foto, geknipst in ihrem Duderhof-Feldlager in der Nähe von Sanct-Petersbourg. Diese Personen sind auch auf einigen anderen Fotos zu sehen. Karschawin ist bekannt dank seines Sohns Aljoscha Karschawin, JX, einem Sommerfreund von i7 und H9, der in späteren Zeiten auch häufiger Gast in der Konjuschennaja Str. war. Ein Foto der Peterhof-Serie von Juli 1911, auf dem Aljosha Karschawin photographiert ist und C5 auf ihn deutet, erlaubt ebenfalls, Karschawin Senior mit seiner Familie zu identifizieren. Auf einem anderen Foto, in der Nähe von Kokas Wohnung am Hauptgebäude der kaiserlichen Ställe in Peterhof, erblickt man denselben Knaben zusammen mit seiner und C4s Familie. Was A.Þmuidzinavičius anbelangt, so war dieser viele Jahre ein ständiger Gast in der Bolschaja Konjuschennaja; manchmal pflegte er für lange Zeit zu verschwinden um aber schließlich doch wieder aufzutauchen

Mit aller Wahrscheinlichkeit kam er in C4s Wohnung sogar nach 1917, vor seiner Abreise 1922 in die USA. 1926 kam er nach Litauen und konnte die UdSSR kaum besuchen ehe Litauen 1940 darin eingegliedert war. Mit seinem Hobby, dem Sammeln von Folkloreschnitzereien von Teufeln, reiste er rings um die Welt, daher besuchte er nach 1946 C4 wieder in der gleichen Konjuschennaja Str. und vermutlich auch 1940-1941. Jetzt wurde ein gut bekanntes "Museum of Devils" neben seiner Wohnungs-Gedenkstätte in Kaunas, in der Putvinskio Str., eingerichtet, es liegt ganz in der Nähe der gegenwärtigen Wohnung von Q3, einem Enkel C4s.
Eine alte persönliche Freundin C5s war Vera Josifowna Petrowa, deren Postkarte von 1904 und ein Brief von 1959 aufbewahrt worden sind und welche C5 in der Bolschaja Konjuschennaja während einer langen Zeitperiode nach dem II Weltkrieg zu besuchen pflegte. Ausführlichere Informationen über sie existieren nicht.
Die Familie von C4 hatte zwei aufopfernde ethnisch russische Freunde: das Kindermädchen Olga, H1, und das Dienstmädchen Maria (Mascha) Pimenowa, H2. Es gab noch weitere Dienstmädchen, von denen heute nicht einmal die Namen mehr bekannt sind

Im Salon der "ersten" Wohnung Nr. 64 in der Bolschaja Konjuschennaja vor 1917:
Mascha Pimenowa mit Koka von Wagner, Lodja Jekimow, Nikolaus von Wagner, 
Wassili Jekimow, Olga
.

Aus diesem Grund können manchmal verschiedene Frauen auf unterschiedlichen Fotos mit demselben Namen bezeichnet sein. Doch wird Olga, H1, wenigstens mehrmals richtig gekennzeichnet. Sie begleitete die Familie in Konin und in Sct.-Petersbourg. Mascha Pimenowa blieb auch am längsten bei ihnen. Es scheint, dass sie nach 1917 mit irgendein Eisenbahner verheiratet wurde, aber zu Beginn des Krieges 1941 lebte sie alleine. Als die Familie nach Perm (Molotow) evakuiert wurde, blieb sie in der Bolschaja Konjuschennaja Wohnung, um während der Blockade danach zu sehen. Ihre erfrorene Leiche wurde dort vom Haus-Verwalter aufgefunden. Eine Legende überlebte, wie Mascha im Spaß einen Revolver von C4 nahm. Sie fand ihn liegengelassen auf dem Tisch im Zimmer, wo sich Kindern aufhielten, als sie gerade eintrat. Es kam ihr nicht in den Sinn, dass der Revolver geladen sein könne und sie war sogar im Begriff, auf die Kinder zu zielen, aber versehentlich drückte sie ab. Ein Schuss knallte und eine Gewehrkugel schlug ein Loch in die gegenüberliegende Wand, die heute die beiden Hälften der später geteilten Wohnung voneinander trennt. Dieses ereignete sich 1917 in der Konjuschennaja Str.

Merkwürdig wie es war, halfen frühere feste Verbindungen mit Verwandten, die vor 1917 eine starke Position in der Gesellschaft eingenommen hatten, auf gewisse Weise sogar nach 1917. Dem Clan Jekimow-Visconti gelang es, durchzuhalten, niemand kam um, dagegen rückte D5 sogar höher auf in seiner militärischen Karriere. So überlebten C4 und C5, selbst wenn C4 arbeitslos wurde.
Während des Krieges wurden C4, C5 und F3 zusammen mit der Familie von H9 nach Perm (in der Stalinismusperiode – Molotow) evakuiert. Sie hatten Glück – niemand von ihnen kam um, weder während der Revolution oder dem Stalinterror, noch während des Krieges.

Töchter von A6 und A7

Maria (1861-1930), C6, war unter den vier Töchtern von A6 und A7 die älteste.

Es gelang ihr, sich mit Graf Eugen Visconti, C7, zu verehelichen, Abkömmling einer italienischen Adelsfamilie, welcher im diplomatischen Dienst als Vize-Direktor der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten des russischen Außenministeriums (vgl. Visconti ). beschäftigt war. Seine Vorfahren waren bekannte Architekten von Sanct-Petersbourg und seinen kaiserlichen Vororten. C6 und C7 hatten keine eigenen Kinder, daher adoptierten sie ein Mädchen, dem sie ihren Namen vererbten: Alexandra (Sanda) Visconti, J3. 

Eine Anzahl von Fotos hat überlebt, darauf sind sie alle zusammen mit ihrer kleinen Hündin Karinka abgebildet.

Die Familie Visconti hatte Zutritt zu den Salons der Oberschicht, war wohlhabend und besaß Freunde unter der politischen Elite. Einer der nähsten Freunde von C6 war Pokatilowa, H4, die Ehefrau des Botschafters Pokatilow

Zusammen mit Frau Pokatilowa auf der Treppe von Alter Silvia in Paulowsk.

C6 zeichnete sich durch ihre Großherzigkeit aus. Einmal erkundigte sie sich bei dem berühmten orthodoxen Priester Pater Johannes von Kronstadt, wie sie leben sollte, um gerettet zu werden. Der Priester gab ihr zur Antwort: "Bleiben Sie auch weiterhin so wie jetzt".  C6 starb am 4. April 1930, nachdem ihr Ehemann im November 1929 gestorben war. Dies war fast ein eine Regel bei dieser vortrefflichen Generation in normalen friedlichen Zeiten, dass die, die glücklich in Liebe zusammen gelebt hatten, gewöhnlich auch zusammen starben. Ihre Pflegetochter J3 verließ die Stadt, um nach Sibirien zu gehen, wo nach dem Krieg ihr Ehemann Nikolai Woronow, J4, lebte, und starb auch dort.

 

Die älteste, nach C6 war Olga (1863), D1. Sie heiratete einen Russen Oparin und hatte drei Kinder. Der Name des einen, JY, ist vergessen (offensichtlich ist dies ein großer dünner Junge, der gewöhnlich mit anderen Kindern von D1auf den Fotos zu sehen ist). Die beiden anderen waren Eugen (Schenka), J8, und Anna (Njura), J9. Sie wohnten permanent in Gorodischtsche, aber D1 kümmerte sich um ihrem alten Vater A6. J9 heiratete Kischkin, Sie wohnten permanent in Gorodischtsche, aber D1 kümmerte sich um ihrem alten Vater A6. J9 heiratete Kischkin, einen einfachen russischen Soldaten der Roten Armee und zog irgendwohin fort. Das Schicksal von Schenka, J8, ist auch nicht bekannt.

Feodore Jekimow, Martha Jekimowa, Schenka (unten) und Njura (oben) Oparin,
Olga Oparin, Anna Jekimowa, JY im Landgut Gorodischtsche, 1900
.

Vom letzteren sagte man, er sei schwach im Kopf. Es passierte vor 1917 (offensichtlich nach dem Tod von A6), als J8 eine brennende Kerze auf dem Dachboden zurückließ und auf diese Weise das Haus vollständig niederbrannte.

Die verbliebenen Bewohner fanden bei einem benachbarten Freund, dem örtlichen Veterinär Eudokimow. Unterschlupf. Eudokimow wurde später für das Erzählen "anti-sowjetischer" Anekdoten arretiert und geschlagen. Er erhängte sich im N.K.V.D.-Gefängnis.

 

Die letzten beiden Töchter von A6 und A7 waren Anna (1868), D2, und, Ludmilla (1869-1945), D3, die jüngste.
Ludmilla war sehr schön und berühmt als "Königin der Bälle".  

Ludmilla von Wagner.

Sie wurde mit einem Kavallerieoffizier Nikolaus von Wagner verheiratet und hatte vier Kinder: Olga, K0, Nikolaus, K1, Konstantin (Koka) K2, und Ludmilla (Lolja), K3. Während des Zweiten Weltkrieges wurde D3 nach Alma-Ata evakuiert, wo sie 1945 starb. Nachkommen von K2 und K3 überlebten (siehe Von Wagner).

Von Anna, D2, weiß man lediglich, dass der Name ihres Ehemanns Prosorowski war. Ein Prorektor der Sanct-Petersbourg Universität (ca. 1912 - 1915) mit gleichem Namen wird erwähnt im Buch von Prof. Dm. Lichatschow Zametki i nabludenija: Iz zapisnych knizhek raznych let (Anmerkungen und Beobachtungen: aus den Notizbüchern verschiedener Jahre. Sovetskij Pisatel: Leningrad 1989, S. 62).

Anna in Gorodischtsche um 1900.

 

Nachkommen von C4 und C5

Die folgenden Generationen gehören alle zum sterbenden (zerstörten) Sanct-Petersbourg.

Alle Kinder von C4 und C5 wurden vor 1917 geboren (1903, 1905, 1906, 1912, das zweite Kind Nina starb im Jahr seiner Geburt 1905). Das älteste Wassili (1903-1992), i7, beendete die privilegierte Petersbourger deutsche Schule, die Peterschule, dann studierte er am Technischen Institut und wurde ein geschickter erstklassiger Ingenieur. 

Zeit seines Lebens war Fotographie sein Hobby. Dies machte er sich von seinem Vater C4 zu eigen. Er richtete ein Fotolabor in einem Lagerraum der Konjuschennaja Wohnung ein. Dieses Labor wurde auch von der nächsten Generation benutzt. Unter sowjetischen Bedingungen war i7 dazu verurteilt, fast sein ganzes Leben zusammen mit seiner Frau i8 und der Tochter R5 in einem einzigen Raum zu verbringen. Nur in den letzten 15 Jahren erhielt er eine sogenannte "separate Wohnung", die sich in einem Wohnblock außerhalb des historischen Petersbourgs befand, d.h. sie entsprach dem ärmsten westlichen Standard. Nach etwa 10 Jahren glückte es der Familie, ins Zentrum zurückzukehren, aber die neue Wohnung gehörte faktisch seiner Tochter R5, die zu dieser Zeit bereits zwei Kinder hatte. i7 starb in Armut, verlassen von seiner Tochter, aber versorgt von seinem anhänglichen Enkelsohn, dem Maler Alexander, Z4. Von Z4 sagt man, er habe am 25sten November 2000 Selbstmord begangen im Verlauf einer Auseinandersetzung mit seiner Mutter R5.
Die Ehefrau von i7, Nina (1908-1983), i8, war entfernter weiblicher Abkömmling griechischer Vorfahren. Sie wurde in Libau (Liepaja, Lettland) in einer großen Mittelschicht-Familie Dwuretschenski geboren. 

Toma, Tochter von W.Ekimow, zusammen mit ihrer Mutter in Paulowsk um 1964.

i7 traf sie, als er während des Krieges nach Tiflis evakuiert wurde. Ihr 1. Sohn Wladimir, R4, starb 1946 an Dysenterie, nachdem er nicht einmal ein Jahr überlebt hatte.

Das Schicksal des mittleren Sohns Wladimir (Lodja, 1906-1996), H9, war glücklicher. Mit aller Wahrscheinlichkeit war es Violinist Konstantin.3 Klosse, F2, Mann der Schwester von C5, der erkannte, dass H9 eine Begabung für Musik hatte. Der Junge begann seinerseits seine Violinistenkarriere, bestand schließlich die Abschlussprüfung am Konservatorium von Sanct-Petersbourg (später – Leningrad) und wurde beim gleichen Orchester wie F2 engagiert – im Marientheater. 

Dort verbrachte er sein ganzes Leben und wurde schließlich stellvertretender Solist des Orchesters. Nicht einmal musste er Solostücke in Hauptaufführungen spielen.

H9 war mit seiner Kollegin Nadeschda (Nadja, 1905-1995), i1, ebenfalls Violinistin im Orchester des Marientheaters, verheiratet, welche väterlicherseits von Petersbourger Esten abstammte. 

Ihr Vater Karp Elb, G6, war Priester an der orthodoxen estischen Kirche am Katharinenkanal. Er wurde am 27. August 1937 vom N.K.V.D. arretiert und am 29. September 1937 erschossen, entweder im Gefängnis von Kresty, in dem zu dieser Zeit die finno-ugrischen Urbewohner von Ingermanland zusammen mit ortsansässigen Esten massenweise liquidiert wurden, oder mit aller Wahrscheinlichkeit im Gefängnis Liteiny Straße 4, in Leningrad. Im Februar 2001 wurde Pater Karp von der Synoden-Kommission für Kanonisation des Moskauer Patriarchats als orthodoxer Heiliger in den Kanon aufgenommen. 
Während des Krieges, als die Familie von H9 nach Perm (später – Molotow),
 

evakuiert wurde, reiste dieser zusammen mit dem Orchester von Stadt zu Stadt, um Konzerte zu geben, manchmal – in Frontnähe. Diese Reisen sind in seinem Tagebuch beschrieben.

H9 und i1 hatten zwei Kinder, Zwillinge, Andras (Juscha), R1, und Alexandra (Ina), Q8, geboren 1937

Andreas Jekimow, seine Eltern Wladimir und Nadeschda (im Fenster des 1. Stocks)
und seine Schwester Alexandra mit ihrem Hund Zeiss in der Konjuschennaja Str. 1958
.

Auch sie wohnten alle vier in einem einzigen Raum in der Konjuschennaja-Str. bis die Kinder heirateten. Dennoch nutzte H9 eine Möglichkeit, ein Sommerhaus in Estland nicht weit von Narva zu bauen. Sie (heute – ihre Nachkommen) nutzten dieses Haus während des Sommers zur Erholung

Das letzte Foto von Koka in Narva-Jõesuu, während das Haus seines Sohns dort gebaut wird.

Sie besaßen auch ein Auto – dieses alles bedeutete einen hohen Lebensstandard in der sowjetischen Gesellschaft jener Zeit. H9 und i1 beschlossen ihr Leben in der Atmosphäre des Friedens und der gegenseitigen Liebe, die von ihnen und ihren Kindern in der alten Wohnung von C4 in der Konjuschennaja-Str. ausstrahlte.

Von H9's Freunden ist ein berühmter Dirigent, Karl Eliasberg, O2, zu erwähnen. Diese Freundschaft begann in den Jahren ihrer gemeinsamen Studien am Konservatorium.

Karl Eliasberg und Wladimir Jekimow mit seinem Sohn Andreas
in der "zweiten" Wohnung Nr. 14, in der Bolschaja Konjuschennaja Str
.

Der jüngste Sohn von C4, Konstantin (Kotja, 1912-2001), H7, erhielt diesen Namen mit aller Wahrscheinlichkeit nicht nur, um damit seinem Vater Ehre zu erweisen, sondern auch unter dem Einfluss von  Konstantin.3 Klosse, F2

In seinem Character war er i7 sehr ähnlich, unterschied sich aber durch festen Optimismus und Glauben an Gott. Seine Patin war Olga Gräfin von Reische-Ritt, verheiratete Ermansson, G4

Ihr Ehemann Ermansson war schwedischer Herkunft. Er war ein Militäroffizier, der sich nach 1917 sozialistischen Revolutionären (den "Eseren") anschloss und wurde von den Bolschewiken exekutiert. Dann fand G4 für kurze Zeit in C4s Wohnung Obdach, wo sie in einer kleinen Zelle lebte, die aus einem Teil des ehemaligen Flurs gebildet wurde, welcher zur abgetrennten Hälfte der früher vollständigen Wohnung führte (jetzt befindet sich dort ein Badezimmer). G4 ließ sich nicht hindern, ihre Ansichten auszudrücken. Wegen ihrer freien Äußerungen wurde sie vom N.K.V.D arretiert und erschossen.


H7s Weg war härter, da er unter dem unmenschlichen Druck des sich herausgebildeten Stalinismus für sich kämpfen musste. Er war das erste Kind von C4 und C5, das von aller Anfang an die sowjetische Schule besuchte (die Schule war im Gebäude eines alten Gymnasiums in der Kasanskaja-Str., nicht weit vom Haus der Visconti). Da ihm wegen seiner "sozialen Herkunft" nicht erlaubt wurde, eine Hochschule zu besuchen, begann er als Arbeiter in der Chemie-und-Gas Fabrik. Einmal widerfuhr ihm dort ein Unfall, wobei er das Glück hatte, sein Auge retten zu können, verspritzt mit Schwefelsäure, indem er es mit Wasser aus einem Hahn in der Nähe ausspülte. In einem Jahr erreichte er die höchste Berufstufe. Dieses ermöglichte ihm, (1932-1936) zum Bergbau-Institut zugelassen zu werden. In Chibinogorsk arbeitete er als Praktikant. Nach dem Institut wurde er zur Baltischen Marine einberufen und wurde nach einem Jahr Leutnant. Nach der Entlassung wurde er als dienstälterer Maschinenbauingenieur bei den Baltischen Werken eingestellt. Dann heiratete er eine Nichte von Konstantin.3 Klosse, Tatiana (1910-1968), H8, of whom he and his brothers made their acquaintance much earlier while spending summers at the house of F3 and F2 in Nowgorod on Slawnaja str. No 14. H8, mit welcher er und seine Brüder schon viel früher Bekanntschaft geschlossen hatten, bei Sommeraufenthalten im Haus von F3 und F2 in Nowgorod in der Slawnaja-Str. Nr. 14. H8, welche  die Enkeltochter von Konstantin.3 Klosses Mutter Laura, B4, war, teilte sich das Erbe des letzteren im Nachbarhaus Nr. 12 zusammen mit ihren Brüdern.

In Sanct-Petersbourg wohnte H8 in der Malaja Konjuschennaja-Str., parallel zur Bolschaja Konjuschennaja-Str. Dieses war die letzte Wohnung, die von ihrem Vater Grigori Tarassenko, F8, Violaspieler des Kaiserlichen Philharmonie-Orchesters, ein Ukrainer (siehe Tarasenko). Nach dem Tod ihres Vater 1934 lebte H8 in Einsamkeit, die meistenteils von ihren Freunden und von ihrer Patin, Alice Kötzberg, G5, gemindert wurde. Letztere war bei einer Meteorologiestation in Bolotnaja beschäftigt, weit von Petersbourg entfernt, aber H8 pflegte sie jeden  Sommer zu besuchen.
C4 und C5 hofften, dass dieses gut aussehende Mädchen die Frau ihres ältesten Sohns i7 (während die künftige Frau von H9 i1 war).
i7 und H8 waren wirklich und blieben auch gute Freunde, aber H7 kam unerwartet seinem ältesten Bruder zuvor: am 18. April 1938 fand eine Zivilhochzeit von H8 und H7 statt. Diese wurde in der Bolschaja Konjuschennaja-Str. gefeiert, wo fast alle restlichen Mitglieder des einst blühenden Jekimow-Visconti Clans zusammen trafen. In 3 Jahren kommt der Krieg, nach welchem D5 und seine ganze Familie verschwinden, wie auch L1, die Seele dieser Gesellschaft, und J3, die Pflegetochter der Viscontis. Nach 1914 wurde Sanct-Petersbourg und seine Reste konsequent durch vereinte russische und westliche Kräfte zerstört.

Am besagten Tag gab es auch ein anderes junges Paar am Tisch, H9 und i7, die bereits seit zwei Jahren im Ehestand lebten. So war dieses die letzte große Feier des Clans vor seiner endgültigen Zerstörung.
Nach ihrer Heirat wohnten H7 und H8 zuerst in H8s Raum in der früheren letzten Wohnung von F8 in der Malaja Konjuschennaja-Str. (diese Wohnung, ähnlich wie fast alle Wohnungen in Sanct-Petersbourg, wurde in ein Wohnheim umgewandelt durch bolschewikische Behörden, welche Tausende von Neuankömmlingen aus allen Teilen der UdSSR in dieser Industriestadt ansiedelten), aber bald zogen sie in die frühere Wohnung Nr. 27 von H8s Onkel Konstantin.3 Klosse, F2, in den 5. Stock
Offizerskaja 54 (nach 1917 - Dekabristen-) Str. (das ehemalige Haus der estnischen lutherischen Gemeinschaft), wo zwei von fünf Räumen den Ehegatten F2 und F3 überlassen worden waren. Letztere beherbergten die Jungvermählten im kleineren Zimmer, und wohnten selbst im größeren Raum, der Teil des ehemaligen Salons war (der übrige Teil war durch einen neuen gemeinsamen Korridor abgetrennt worden).

Tatjana und Konstantin im kleineren Zimmer. 1938.

Am 1. Mai 1939 starb K. Klosse, F2. Darauf hin tauschten H7 und H8 mit der verwitweten F3 die Räume und zogen in den größeren Raum um. Dieser umfasste ca. 28 m² Fläche und war Teil des ehemaligen Salons, der verbliebene Teil mit dem früheren Kamin war abgeschnitten und in einen dunklen Flur verwandelt worden, der vom Eingang in den letzten Raum führte, WC, Badezimmer und Küche am "schwarzen" Treppenhaus. Ein gerundeter hoher Heiz-Ofen wurde in der Ecke aufgestellt. Selbstverständlich waren keine Eigentumsdokumente erforderlich: alles Eigentum gehörte dem Staat, die Mieter mussten nur für den Erhalt des Rechtes des sogenannten "Zuschreibens" kämpfen, d.h. für die amtliche Registrierung. Die "Fläche" "gehörte" denen, die registriert waren.

Seit H7 1938 Doktorand am Bergbau-Institut war, wurden die Studien unterbrochen mit der Mobilisierung zum Krieg gegen Finnland 1939-1940. Glücklicherweise entging er der Teilnahme an den räuberischen Aktionen in Finnland und wurde wieder bei der Küstenverteidigung am Fort Krasnaja Gorka eingesetzt, wo er in den Rang eines Kapitäns befördert wurde. Leider holte ihn die Schande, "Teilnehmer des Finnland Krieges" gewesen zu sein, 1999 ein, als er in Pension war. Nach der Demobilisierung wurde H7 Mechanik-Ingenieur von Stanzpressen-Werkstätten im Kirow- (ehemaliges Putilow-) Werk. Dort war er den ganzen Krieg über einschließlich der gesamten Dauer der Blockade eingestellt, wie auch nach dem Krieg bis 1953, als er zum Bergbau-Institut zurückkam.
Während des Krieges verblieb nicht nur er selbst sondern auch seine Frau H8, in der von der Blockade heimgesuchten Stadt. Eine größere Ration Brot dank der verantwortlichen Aufgaben im Kirow-Werk, das in eine Festung umgewandelt worden war, bewahrte H7 vorm Verhungern, ähnlich seiner H8, die dank ihrer Arbeit als Ärztin an einem Militär-Krankenhaus in Oserki gerettet worden war

Das Werk lag an der Südgrenze der Stadt, während Oserki an ihrer Nord-Peripherie lag. Die Offizierskaja Straße lag irgendwo in der Mitte. Keine städtischen Transportmittel existierten. Um sich zu treffen, musste man mehr als 12 km zu Fuß durch lange verlassene schneebegrenzte Straßen zurücklegen, ausgehungert, nicht zu reden von den regelmäßigen Granatenbeschießungen und Bombardierungen. Leichen waren hier und dort zu sehen. Dennoch zogen sie vor, freie Stunden in Oserki zu verbringen, weil die Wohnung im Obergeschoss der Offizierskaja besonders unsicher war in Hinblick auf Artilleriebeschuss und Bombenangriffe. Obgleich H7 viel weniger sowjetisiert war als seine Frau, war seine Mentalität auch von Furcht und Indoktrination bestimmt. Daher war es kein Zufall, dass die beiden die Aufnahme in die Bolschewiken-Partei beantragten, als der Krieg ausbrach. Dieses war ein Zeichen ihres echten Sowjet-Patriotismus.
Nach der Geburt und dem Tod ihres ersten Kindes 1940, hatten sie keine Kinder, bis Q3 am 14. Mai, 1944 geboren wurde, in der seit kurzem von der Blockade freien Stadt. Nach dem Krieg wurde der  Gesundheitszustand von H8, die den Hunger bereits in ihrer Kindheit kennen gelernt hatte, angegriffen und verschlechterte sich zusehens. Sie starb im Alter von 58 Jahren an Retikulose. Zu jener Zeit machte H7 seine akademische Karriere, promovierte und wurde Dozent
(d. h. Hilfsprofessor) am Institut für Mechanik ("Mechanisches Institut"), das er abgeschlossen hatte, nachdem er 1953-1957 Hilfsdozent am Bergbau-Institut gewesen war (während der letzten Phase war er gleichzeitig auch am Technikum für Nahrungsmittelindustrie beschäftigt). Nachdem H7 1983 in Pension gegangen war, zog er zu seinen Sohn nach Litauen, wo es ihm noch gelang, einige Jahre in der Radiofabrik Kaunas Beschäftigung zu finden. Er verbrachte seine letzten Tage in Gesellschaft seiner Enkeltöchter Y1, Y2, Y3 zwischen den alten Möbeln, die von Sanct-Petersbourg mitgenommen worden waren. Dieses Haus in Litauen hatte viel mehr Petersbourger Flair, als das, was im profanierten Leningrad geblieben war
.

 

5 Freunde von H7 werden unvergessen bleiben.
H7s Schulkamerad Ilia Sagnaew, O3, war der engste unter ihnen. 

Er nannte H7 Kostja, nicht Kotja, wie es unter Verwandten üblich war. O3 sprach langsam mit tiefer Stimme. Er war ein typischer jüdischer Idealist mit außerordentlich gutem Herzen. Er war Ingenieur, dessen Hobby es war, Werkzeuge zu erfinden, die das  mechanische Zeichnen rationalisierten. Er sammelte auch und zitierte gereimte Aphorismen orientalischer (meistens – zentralasiatischer) Weisheit, z.B. Kakoe b ni bylo tvoe stremlenje, chotj schag ty sdelaj v etom napravlenji ('was auch immer für ein Bestreben man hat, sollte man zumindest einen Schritt in diese Richtung machen'). Er blieb sein ganzes Leben lang allein und wurde stark verlacht als "komischer Jude", seines eigenartigen Charakters wegen und weil ihm an jeglicher praktischen  Orientierung in der Realität mangelte.
Sein dauerhafter Kritiker war sein Bruder Moyses, dessen Frau O3 hasste, doch dieser fand Unterstützung in seiner alten Mutter Polina Moiseewna, Witwe eines Petersbourger Rabbis. Er lebte mit ihr in einem kleinen Zimmerchen, dessen Fenster zum Alt-Petersbourger Hinterhof schauten, aber die Familie seines Bruders hatte die entgegengesetzte Straßenseite der Wohnung belegt. Kam ein Freund zu ihnen, hörte er als erstes die freudigen Ausrufe von Polina Moiseewna Kakie gosti! Kakie gosti! ('was für große Gäste!'). Es gab auch einige Festlichkeiten zusammen mit der Familie des Bruders, wobei der Gast die erfreuliche Gelegenheit hatte, die traditionellen jüdischen Gerichte zu genießen, die von der alten Mutter perfekt zubereitet worden waren. Nach ihrem Tod lebte O3 sehr kurz und erkrankte. Er schenkte H7 eine alte große Radierung von
A.Böcklin  

und ihr altes Familien-Tafelmesser mit den Initialen AC. O3 starb am 20. Juni 1976 und wurde eingeäschert. Bei der Begräbnis-Zeremonie sagte sein Bruder über O3 auf didaktische Art: Dieses Leben war nutzlos. Jedes heilige Leben ist "nutzlos", weil es nicht andere Leben ausnutzt, um materielle Werte zu produzieren. Sagnaews Haus war ein Farbtupfer des alten Sanct-Petersbourg und beendete die Perspektive von der Seite der Neva-Allee in die Kasanskaja-Str. Das Haus ist in den letzten Jahrzehnten brutal niedergerissen worden zusammen mit dem örtlichen Petersbourger Geist der Umgebung sowie mit der Erinnerung an den Petersbourger Rabbi Nahim Sagnaew, seiner Ehefrau und ihren Nachkommen.

Zwei weitere Freunde von H7 waren Georgier, die Institutskollegen   Alexander Chwedeliani, O5 und Arsen Imerlischwili, O4. Der letztere blieb zusammen mit seinem kleinen Sohn während der Blockade in Leningrad.  

Sie wohnten nicht weit von Sagnaew. Beide kamen um, als eine Bombe in ihr Haus auf dem Theaterplatz einschlug
Der Weg von O5 trennte sich sogar schon vor dem Krieg, als er nach der Beendigung des Bergbau-Instituts nach Georgien zurückkehrte

Der Weg von O5 trennte sich sogar schon vor dem Krieg, als er nach der Beendigung des Bergbau-Instituts nach Georgien zurückkehrte. Q3 traf ihn noch vor seinem Tod in Tiflis in den Siebzigern, aber als H7 ein Jahr später nach Georgien kam, war O5 bereits gestorben. In H7s Erinnerung war O5 ein Langeweiler (tatsächlich ist der Name Chvedeliani swanetischen Ursprungs, doch die Swanen sind georgische Bergsteiger, d.h. "Bewohner des Nordens").

Der vierte nahe Freund von H7 war der ethnisch russische Alexander Silitschew, O6, der Nachkriegsperiode

O6 war Mechaniker im Kirow-Werk, mit dem H7 eine Anzahl von Erfindungen patentierte. Eine der ersten bedeutenden Erfindungen war eine kurbelhydraulische Stanzpresse mit einem steuerbarem Tisch (patentiert unter Nr. 99458 am 4. Juni 1951 durch das Ministerium des Bauwesens und der Geräte-Industrie der UdSSR). Aber die letzte bedeutende Erfindung war ein sphäroidischer Drehbewegungs-Presskopf, ersonnen von A.Silitschew und patentiert zusammen mit H7 sowie mit R.Babuschkin und A.Pechota (unter Nr. 412969 am 5. Oktober 1973 (!) durch das Komitee für Erfindungen und Entdeckungen beim Ministerrat der UdSSR – der Antrag wurde am 20. Dezember 1971(!) gestellt. Auf der Basis dieses Projekts schrieb H7 und verteidigte er die Thesen seiner Dissertation schon 1968 (!). Später wurde der Presskopf als rationalisierendes Element benutzt, um verschiedene Mechanismen zu verbessern, dieses waren Vorschläge von H7 zusammen mit N.Ageev u.a. ohne A.Silitschew (5 weitere Patente). Es war nur die absurde Ungeschicklichkeit der idiotischen russischen Bürokratie, dass die Erfindung des sphäroidischen Drehbewegungs-Presskopfes in die westliche Produktion früher eingeführt worden war, als sie in der UdSSR patentiert worden war! Kein Zweifel, im Westen profitierten seine "Erfinder" an dieser günstigen Gelegenheit durch große Honorare, während O6 und H7 in Armut starben. Bald wurde ein heute populärer Dreh-Wasserhahn im Westen produziert, der nach dem Prinzip der sphäroidischen Bewegung funktionierte – Gott alleine vergisst nicht, wer der Schöpfer dieser Idee war! In seinen letzten Lebensjahren pflegte H7 diesen Hahn ironisch "sphäroidischer Drücker" zu nennen. Er hatte nicht einmal genügend Geld, um solch einen Hahn für seine Familie zu kaufen. Was O6 anbelangt, er machte Erfindungen bis in seine letzten Tage. Er interessierte für alles einschließlich fliegenden Spielsachen. Solche Personen werden Multimillionäre in nicht-kriminellen Ländern, die ihrerseits gedeihen dank solcher Personen, weil "gewöhnliche Bürger" dort als Menschen betrachtet werden, und nicht zusammen mit ihren Häusern durch spezielle Dienste in die Luft gesprengt werden, um den Terrorkrieg gegen Tschetschenien zu autorisieren. O6s Vater war in gewisser Weise mit Zarskoe Selo verknüpft – es scheint, er ist dort Elektriker im Katharinenpalais gewesen, vor und (ganz sicher) nach 1917. O6s Gattin Anastasia zeichnete sich durch regelmäßige Merkmale aus (Q3 nahm sogar wahr, dass man auf Frauen von diesem Typus in Nordlitauen treffen kann). Sie scheint aus der Ukraine gestammt zu haben. Nach dem der Krieg war sie ihr ganzes Arbeitsleben lang als Verkäuferin im Leningrader Handelshaus (dem sogenannten  DLT) in der Bolschaja Konjuschennaja als Verkäuferin beschäftigt. Sie hatten keine Kinder. Die Nachricht vom Tode O6s und seiner Frau schienen ein schrecklicher Schlag für H7 zu sein und beschleunigten seinen eigenen Tod.

Der fünfte Freund, Rusalit Suleimanow, OO, war der jüngste. Er stammt von Orenburg und lebt dort mit seiner ganzer Familie

Rusalit Suleimanow (2. von rechts oben) mit Studenten und Mitgliedern des LMI-Lehrstuhls der Verarbeitung von Metallen durch Druck
(Konstantin Jekimow, sitzend in der 1. Reihe als 2ter von rechts. Weiter oben einer – N.Ageev), 1968
.

Er war ein Student von H7 am Mechanischen Institut und blieb ein dankbarer Schüler, der seinen Lehrer auch nach dessen Tod nicht vergaß.

Die verwestlichte Petersbourg-Sippe von Jekimow ist dazu verurteilt, auszusterben: In Zukunft werden keine männlicheren Nachkommen von A6 mehr geboren werden. Sie verschwinden nach ihrer europäischen Stadt.

Die Sippe Jekimow hängt mit der Sippe Klosse durch Heirat von: 1) C4 und C5 > 2) F3 und F2, 
                                                                                                             3) H7
und H8 zusammen.
Die Sippe Jekimow hängt mit der Sippe Henkel durch Heirat von C4 und C5 zusammen.
Die Sippe Jekimow hängt mit der Sippe
Tarasenko durch Heirat von F7 und F8 zusammen.
Die Sippe Jekimow hängt mit der Sippe
Visconti durch Heirat von C6 und C7 zusammen.
Die Sippe Jekimow hängt mit der Sippe Von Wagner through the marriage of
D3 and DD.